Mittwoch, 18. Oktober 2017
Notruf: 112

Atemschutz-Prinzip

Hier möchten wir ein wenig das Prinzip und die Funktionsweise von Atemschutzgeräten veranschaulichen. Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Atemschutzgeräte möchten wir uns hier nur auf das von der Feuerwehr am häufigsten verwendete Atemschutzgerät, den Preßluftatmer beschränken.


Der Preßluftatmer

  1. Stahlflasche mit 6 Liter Inhalt zurück
  2. Lungenautomat
  3. Druckmesser
  4. Druckminderventil


Der Preßluftatmer gehört zur Gruppe der Behältergeräte. Der grundsätzliche Aufbau ist bei allen Geräten gleich. Die komprimierte Atemluft wird in einer oder zwei Stahlflaschen mitgeführt. Ein Druckminderventil reduziert den Flaschendruck auf einen atembaren Luftdruck. Dieses ist mit einem Lungenautomat verbunden, der durch das Atmen des Geräteträgers gesteuert Luft abgibt. Der Druckmesser zeigt den aktuellen Druck in der Flasche an.


Die Atemschutzmaske



Sie muss vollkommen luftdicht auf dem Gesicht angelegt werden, um das Eindringen der Außenluft auszuschließen. Die verbrauchte Luft wird durch ein Auslassventil in die Umwelt abgegeben.


Atemschutzgeräte sind Geräte, die dem Träger ermöglichen, sich unter Aufrechterhaltung seiner Arbeitskraft in sauerstoffarmer oder vergifteter Luft aufzuhalten.

Atemschutzgeräte teilen wir wieder in zwei Gruppen ein:

  1. Filtergeräte = Atemschutzgeräte, die abhängig von der Umgebungsluft wirken.
    (umluftabhängige Geräte)
  2. Isoliergeräte = Atemschutzgeräte, die unabhängig von der Umgebungsluft wirken.
    (umluftunabhängige Geräte) 


Hast du Fragen oder Anregungen zum Atemschutz? Dann schreib doch einfach dem Samtgemeindeatemschutzwart Hans-Jürgen Lewandowski eine E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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