Freitag, 21. Juni 2019
Notruf: 112

Übungsdienst bei der Rasselbande

Am 08. April übte die Freiwillige Feuerwehr Reppenstedt in der Kinderkrippe Rasselbande eine überaus realistische Einsatzsituation: Starke Rauchentwicklung und zwei vermisste Kinder, so lautete die Übungsmeldung für die 15 Feuerwehrfrauen und -männer.

Mit den zwei Großfahrzeugen rückten die Reppenstedter Retter aus und brachten sich vor dem großen und stark verwinkelten Gebäude in Stellung. Umgehend wurde die Suche nach den vermissten Kindern, simuliert durch zwei Übungspuppen; in die Wege geleitet. Zwei mit Atemschutz ausgerüstete Trupps durchsuchten die verqualmten Räume der Krippe. Diese Aufgabe war besonders herausfordernd, da durch den Anbau an die Krippe, die Fläche sehr groß war. Wie in Kinderbetreuungseinrichtungen üblich, gab es viele Ecken und Nischen, die sehr genau abgesucht werden mussten. Die Erfahrung zeigt, das Kinder, die sich in Gefahr befinden, in den kleinsten und engsten Räume Schutz suchen und daher schwer für die Rettungskräfte zu finden sind. Parallel wurde vor dem Gebäude die Brandbekämpfung eingeleitet. Löscharbeiten an diesem Objekt sind für die Einsatzkräfte besonders gefährlich, da sich auf dem Dach der Krippe eine Photovoltaikanlage befindet. Da die Regelungen für diese Anlagen immer noch nicht einheitlich sind, ist für die eingesetzten Rettungskräfte nie klar, ob das Gebäude unter Strom steht. Einsatzleiter Mark Vogler war zufrieden, als die beiden Atemschutztrupps schon nach kurzer Zeit meldeten, dass die beiden Kinder aufgefunden wurden. So konnte der Übungseinsatz nach gut einer Stunde beendet werden und mit dem Abbau begonnen werden.

(rb - 13.04.2014)


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