Mittwoch, 17. Juli 2019
Notruf: 112

Übung der Samtgemeindefeuerwehr Gellersen

Am vergangenen Samstag (21.05.2016) stand für die Feuerwehren der Samtgemeinde Gellersen eine gemeinsame Übung auf dem Dienstplan.

Nicht nur die einzelnen Feuerwehren, sondern auch die Kommunikationsgruppe und die Gefahrstoffgruppe der Samtgemeinde waren vor Ort. Um auch im Ernstfall gut mit dem Rettungsdienst zusammen arbeiten zu können, begleitete uns an diesem Tag ebenfalls die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des DRK Lüneburg. Oft kommt es nämlich vor, dass Feuerwehr und Rettungsdienst an einer Einsatzstelle gemeinsam Hand in Hand arbeiten müssen, so wie bei dieser Übung auch.

Geübt wurde dieses Mal an der Biogasanlage in Kirchgellersen. Für die Feuerwehren ist es wichtig, die Objekte in ihrem Einsatzgebiet bis in den kleinsten Winkel zu kennen, damit sie wissen, wie sie in einem Ernstfall vorzugehen haben.

In diesem Fall trat Schwefelwasserstoff, ein äußerst giftiges Gas, aus der Biogasanlage aus. Es galt dieses Leck zu finden und abzudichten. Obendrein befanden sich auch noch sieben verletzte, bzw. vermisste Personen auf dem Gelände, die gerettet werden mussten. Schwerstarbeit für die Kameradinnen und Kameraden, die unter schwerem Atemschutz vorgingen, denn der Wettergott meinte es mit knappen 30 Grad sehr gut. Während sich neun Trupps unter Atemschutz an die Menschenrettung machten, rüstete sich parallel dazu die Gefahrstoffgruppe aus. Mit speziellen Schutzanzügen gingen zwei CSA-Trupps vor um das Leck abzudichten.

Nach einer gemeinsamen Ortsbegehung und Manöverkritik konnte die Übung beendet werden. Einsatzleiter Sascha Arwers: „Eine rundum gelungene Übung!“

Ein Dank gilt an dieser Stelle Carsten Hövermann und Hartmut Dittmer, dass wir auf dem Gelände der Biogasanlage üben konnten, der Jugendfeuerwehr Westergellersen, für das Bereitstellen der Verletzten, Sascha Arwers, Peter Dittmer und Michael Andres für das Ausarbeiten der Übung und allen Kameradinnen und Kameraden die sich beteiligt haben.

(tk)

 

Drucken E-Mail