Dienstag, 11. Dezember 2018
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Feuerwehr Reppenstedt blickt auf ein ruhiges Jahr 2014 zurück

Nach dem Hochwasser an der Elbe, dem Großfeuer am Stint und über 40 weiteren Einsätzen in im Jahr 2013, wünschten sich alle Feuerwehrangehörigen ein ruhiges Einsatzjahr 2014 und das wurde erhört.

 

Die Reppenstedter Retterinnen und Retter rückten im Jahr 2014 insgesamt 22 mal aus um den Bürgerinnen und Bürgern des Ortes zur Hilfe zu eilen. Diese gliederten sich in 7 technische Hilfen, 11 Brandeinsätze, zwei Absicherungen von Laternenumzügen und einer Einsatzübung und der Absicherung auf dem Reitturnier in Luhmühlen auf.

 

Zufrieden blickte daher Ortsbrandmeister Udo Kleis in seinem Jahresbericht anlässlich der Jahreshauptversammlung auf die Einsätze zurück. Zugleich mahnte er auch, dass dennoch immer höchste Wachsamkeit geboten ist, wenn dann doch ausgerückt werden muss. Samtgemeindebürgermeister Josef Röttgers unterstrich dieses bei seiner Rede ausdrücklich:“Wichtig ist, dass ihr mir alle immer gesund wieder ins Feuerwehrhaus zurück kommt!“ Für den Einsatz und die Bereitschaft, im Notfall alles stehen und liegen zu lassen und seine persönlichen Belange von jetzt auf gleich hintenanzustellen, bedankte er sich ausdrücklich: „Danke, danke, danke“, so Josef Röttgers. "Euer Einsatz ist aller Ehren wert und so unendlich wichtig für die Gemeinde." Er unterstrich, dass es eine wichtige Aufgabe der Politik sei, den Ausbildungsstand und die Ausrüstung für die Feuerwehr immer auf einem aktuellen stand zu halten. Ohne das richtige Material ist in heutigen Zeiten wenig auszurichten.

 

Auch die Wichtigkeit der Kinder- und Jugendarbeit wurde vom Samtgemeindebürgermeister besonders hervorgehoben. Er bedankte sich ausdrücklich bei Sarah Barth und Heidi Wünsch für die hervorragende Arbeit mit den jüngsten in der Feuerwehr. "Eure Arbeit ist so unsagbar wichtig und mit Geld gar nicht zu bezahlen", so der Samtgemeindebürgermeister zu den beiden Betreuerinnen.

 

Neben Pastor Hinrichs, der die Totenehrung vornahm, waren auch wieder viele Vertreter von Polizei, THW und befreundeten Feuerwehren zur Jahreshauptversammlung erschienen und dankten für die immer gute auch organisationsübergreifende Zusammenarbeit. Ohne diese Zusammenarbeit wäre insbesondere die Großlagen kaum abzuarbeiten.

 

Wie immer auf der Jahreshauptversammlung gab es diverse Beförderungen und Ehrungen. Befördert wurden Thomas Kordylas zum Löschmeister, Nadine Hellmund zur ersten Hauptfeuerwehrfrau, Heiko Krause, Marvin Hellmannzig und Dr. Ralf Berkenthien zum Hauptfeuerwehrmann und Jacqueline Helbig zur Oberfeuerwehrfrau. Auch bei den Gruppenführern gab es Veränderungen. So wird die 1. Gruppe künftig von Hendrik Conrads und die 2. Gruppe von Sascha Arwers geführt werden.

 

In diesem Jahr stand auch die Wahl eines Ortsbrandmeister oder einer Ortsbrandmeisterin auf der Tagesordnung. Mit überwältigender Mehrheit wurde der Ortsbrandmeister Udo Kleis in seinem Amt für die nächsten sechs Jahre bestätigt.

 

Eine besondere Ehrung nahmen dann Udo Kleis und der Gemeindebrandmeister Frank Thieme vor: sie ehrten Edwin Kleis für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr, was eine enorme Leistung ist.

 

Mit dem Ausblick auf einen vollen Dienstplan und dem Highlight, der „Löschparty“ anlässlich des 55-jährigen Bestehens der Feuerwehr schloss dann der stellvertretende Ortsbrandmeister Jan Lange die Versammlung. Auch er betonte in seinen Schlussworten, wie wichtig das Ehrenamt sei und wie erfüllt und zu frieden man nach einem Einsatz wieder nach Hause gehen kann. Dann haben sich die vielen Ausbildungen und das ständige Training für den Einsatz immer wieder gelohnt.

 

(rb/sn - 17.01.2015)

Die frisch Beförderten und der geehrte Edwin Kleis freuen sich!
vorne v.l.r.: Edwin Kleis, Nadine Hellmund, Jacqueline Helbig und Marvin Hellmannzig
hinten v.l.r.: GBM Frank Thieme, Dr. Ralf Berkenthien, Thomas Kordylas, Heiko Krause und OBM Udo Kleis

 

GBM Frank Thieme gratuliert Edwin Kleis für 50 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr
OBM Udo Kleis gratuliert dem frisch beförderten Löschmeister Thomas Kordylas

 


Samtgemeindebürgermeister Josef Röttgers und Edwin Kleis

 


Freude bei den beiden "Toilettenjungs" über die Aufmerksamkeit.
Seit Jahrzehnten betreuen Siegfried Schmidt und Edwin Kleis die Vermietung des Toilettenwagens.

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